Nur ein erster Schritt zur Nomalisierung

Von: VPOD Zentralschweiz

Die Gewerkschaft des Personals der öffentlichen Dienste (VPOD) begrüsst, dass mit dem Budget 2020 die erhöhte Arbeitszeit und Unterrichtsverpflichtung rückgängig gemacht wurden. Das Versprechen einer vorübergehenden Massnahme wurde damit eingelöst. Damit ist aus Sicht des VPOD aber nur ein erster Schritt zur Normalisierung der Arbeitsbedingungen bei Verwaltungspersonal und Lehrpersonen vollzogen worden.

Auch wenn mit dem Budget 2020 und in den Planjahren eine minimale Lohnerhöhung gewährt wird, wird der Rückstand bei der Lohnentwicklung nur mit grösseren Massnahmen korrigiert werden können. Das Einfrieren der Lohnentwicklung in den vergangenen Jahren spüren Berufseinsteiger*innen, wie auch langjährige Mitarbeiter*innen im Quervergleich mit anderen Kantonen deutlich. Das Ausmass dieses Korrekturbedarfs dürfte gemäss Einschätzungen des VPOD über alle Verwaltungseinheiten, Lehrpersonen und die Kantonspolizei in einem zweistelligen Millionenbereich liegen. Es ist nun Aufgabe des Regierungsrats diesen Korrekturbedarf zu eruieren und in der nächsten Planungsphase, im Sinne einer langfristigen Finanzplanung, auszugleichen.

Belastungsumfrage zeigt weiteren Korrekturbedarf

Die im Frühling 2019 vom VPOD Luzern beim Verwaltungspersonal und den Lehrpersonen durchgeführte Belastungsumfrage zeigt, neben Lohn und Arbeitszeit, weitere Mängel bei den Arbeitsbedingungen auf. Die genauen Resultate der Umfrage, welche von 1'497 Lehrpersonen und 543 Angestellte aus der Verwaltung im Kanton Luzern ausgefüllt wurde, werden vom VPOD im Dezember vorgestellt. «Da das Budget und die Planjahre einen Überschuss vorsehen sind wir zuversichtlich, dass die Anliegen des Personals aus dieser Umfrage von der Regierung aufgenommen werden.» sagt Urban Sager, Präsident des VPOD Luzern.

Für Fragen steht zur Verfügung:

Urban Sager, Präsident VPOD Luzern, T. 079 794 81 80, Enable JavaScript to view protected content.

Diese News als PDF