Beim Personal ist Feuer im Dach!

Wer mit dem Feuer spielt, kann sich schnell die Hände verbrennen...

Von: Martin Wyss

Heute morgen hat die Gewerkschaft VPOD gemeinsam mit rund 200 Betroffenen und der Luzerner Allianz für Lebensqualität gegen die drastischen Abbaumassnahmen im Bereich Bildung, Soziales, öV, Sicherheit, Kultur und nicht zuletzt beim Personal protestiert. Die geplanten Massnahmen im KP17 sind ein Spiel mit dem Feuer.

Das Personal und die Betroffenen haben genug von der orientierungslosen Abbaupolitik, die den Kanton Luzern zunehmend lähmt. «Mit dieser Aktion nehmen wir die Parlamentarierinnen und Parlamentarier in die Pflicht, ihre Aufgabe endlich wahrzunehmen und den Kanton wieder vorwärts zu bringen», sagt Martin Wyss, Geschäftsleiter des VPOD Luzern. Eine Absage an die heute zur Debatte stehende Halbierung der Kantonsbeiträge an die Musikschulen und die Reduktion der SEG-Institutionen wäre ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

«Beim Personal ist Feuer im Dach», berichtet Martin Wyss weiter. Viele Betroffene fühlen sich übergangen und als Spielball der gescheiterten bürgerlichen Finanzpolitik. «Werden die Massnahmen gegen das Personal und die Bildungs-, Kultur- und sozialen Institutionen nicht umgehend gestoppt, droht ein Flächenbrand», warnt Wyss. Um diesen zu vermeiden und das bereits gelegte Feuer einzudämmen, fordert der VPOD mit dem Personal minimale Planungssicherheit, damit der Kanton endlich wieder ein verlässlicher Arbeitgeber und Vertragspartner wird.

Es gibt erste Anzeichen von Seiten der Regierung, dass diese Gefahr erkannt wurde. Der VPOD wird die Debatte im Kantonsrat sehr genau beobachten und am Mittwoch 9. November informieren, wie bezüglich der gescheiterten Sozialpartnerschaft und weiteren Kampfmassnahmen verfahren wird.

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